Farben und Musterung

 


 

Bei Bengalen gibt es die Fellzeichnungen „spotted“ also getupft (auch Rosetten fallen hierunter) und „marbled“ also marmoriert. Da die Zeichnung marbled rezessiv ist, gibt es nur wenige marbled Bengalen. Die meisten Züchter haben eher eine schöne Rosettenzeichnung als Zuchtziel. 

Folgende Farbvarianten gibt es bei Bengalen:



Farbvariante Charcoal

Das Charcoal Gen ist ausschließlich in der Rasse Bengal vorhanden und wurde durch die Asiatische Leopardenkatze in die Rasse eingebracht. Ursprünglich trat diese Farbvariante daher meist nur in höheren Filialgenerationen auf (also in Bengalen, die Asiatische Leopardenkatzen als nicht allzu weit entfernte Ahnen haben). Mittlerweile gibt es einige wenige Züchter, bei denen Charcoal in den Würfen ihrer Bengalkatzen auftritt. Charcoal ist nicht an eine bestimmte Grundfarbe gebunden und kann daher bei allen Bengalfarben auftreten – ist jedoch extrem selten. Charcoal Doppelträger (Apb/Apb) sind in der Regel etwas heller als die „normalen“ Charcoals (Apb/a). Leider werden oft Katzen als Charcoal angeboten, die eigentlich melanistic (schwarz, black, Genotyp a/a) sind. Auch „einfarbige“ Katzen mit Geisterzeichnung haben durchaus ihren Reiz, sind aber eben keine Charcoals.

 "Fuzzy" Stadium bei Kitten

Das  fuzzy (vom englischen verschwommen/verwaschen) Stadium geht auf die  Wildkatzenvorfahren der Bengalen zurück. Es dient der Tarnung der Jungen. In diesem Stadium ist das Fell der Kitten länger, sieht etwas zerrupft aus, und die Zeichnung ist unklarer / verwaschener. Das Fuzzy Stadium fängt meist in der 3. Lebenswoche an und kann sich dann mehrere Wochen hinziehen (meist bis zur 12. manchmal länger). Bei Snow Bengalen entwickelt sich das Muster noch bis zu einem Alter von 2 Jahren weiter.